Die Entfernungspauschale




Bei der Entfernungspauschale, die auch Pendlerpauschale genannt wird, kann man die Kosten für den Arbeitsweg von der Steuer absetzen. Im Gegensatz zur allgemeinen Meinung ist die Pendlerpauschale nicht davon abhängig, ob mit dem eigenen Auto, einem öffentlichen Verkehrsmittel oder dem Fahrrad die tägliche Wegstrecke zurückgelegt wird. Für jeden zurückgelegten Kilometer werden 30 Cent berücksichtigt. Für Wege, die ohne einen PKW zurückgelegt wurden, können höchstens 4.500 Euro angerechnet werden.

Wo und wie gebe ich den Arbeitsweg bei der Steuererklärung an?

Unter dem Punkt Werbungskosten können die Wege zwischen Wohnung und Arbeitsstätte steuerlich geltend gemacht werden. Nach einer längeren Diskussion im letzten Jahr ist die Regierung wieder zur alten Regelung der Entfernungspauschale zurückgekehrt und so werden 30 Cent je Kilometer unabhängig von der 20-Kilometer-Grenze angerechnet.

Die Pendlerpauschale gehört nicht zu den Steuertricks, sondern ein völlig legitimer abzugsfähiger Punkt bei der Steuererklärung. Bei einer Fünf-Tage Woche sind für ein Jahr um die 230 Arbeitstage anzugeben, für eine Sechs-Tage-Woche 280 Tage. Diese Werte werden von den Finanzämtern anerkannt und können laut der Steuertipps auch geringfügig von den tatsächlichen Arbeitstagen abweichen.

Braucht man Tankrechnungen oder Quittungen für die Pendlerpauschale?

Vom Finanzamt Steuer zurückerstattet zu bekommen ist im Fall der Entfernungspauschale sehr einfach, denn es sind keine Belege oder Tankrechnungen notwendig. Die Angabe des kürzesten Arbeitsweges in vollen Kilometern reicht völlig aus und gesonderte Quittungen sind nicht notwendig.